Du hast Dir die grossen Fragen des Lebens beantwortet. Und jetzt?
Wir alle wissen: Eine Jobsuche ist kein Selbstläufer. Nicht wenigen von uns fällt schon die Wahl zwischen Pizza und Pasta schwer. Aber dann etwas so wichtiges wie der nächste Job? Für solch weitreichende Entscheidungen kann es manchmal helfen, mit etwas mehr System an die Sache heranzugehen.
Bau dir dein eigenes Raster
Nimm Dir ein paar Stunden Zeit und lass es in einem Brainstorming sprudeln. Am besten visualisierst Du Deine Gedanken mit Mindmap oder Post-its.
- Der Blick zurück: Was war in alten Jobs super? Was hat genervt? Was hat gefehlt?
- Clustern: Gruppiere Deine Antworten in Kategorien wie Kultur, Team, Arbeitsstil, Rahmenbedingungen.
- Gewichten: Wo liegen Deine Dealbreakers, wo zeigst Du Dich flexibel?
Und davon ausgehend der Blick nach vorne 👀: Was bedeutet das zusammenfassend für Deine Stellensuche?
Das Ziel ist es, Dir ein Raster zu erarbeiten, das Du bei der Evaluierung jeder Stelle als Gedankenstütze beiziehen kannst. So behälst Du Deine Wünsche und Bedürfnisse im Blick – ohne sie Dir immer wieder neu abwägen zu müssen.
💡 Flexibel bleiben – ohne Dich zu verbiegen
Natürlich, den perfekten 100%-Match gibt es selten. Wer eine zu rigide Vorstellung davon hat, was er oder sie im nächsten Schritt erwartet, wird spannende Opportunitäten an sich vorbeiziehen sehen. Und doch ist es wichtig, Kompromisse nur da einzugehen, wo man sie bewusst zulässt. Halte deshalb an Deinen Muss-Kriterien fest – sonst rächt es sich später. Und falls jemand sagt, Du seist zu stur: Bleib bei dir. Du hast dir die Kriterien ja nicht umsonst überlegt.
Hinhören - nicht nur mit dem Ohr
Vertrau auf Dein Bauchgefühl und gehe auf Nummer sicher. Etwas fühlt sich komisch an und Du hast ein ungutes Gefühl? Nicht sofort abschrecken lassen, sondern in die Klärung gehen. Spricht die Punkte an und verschaff Dir Klarheit. Dein Start in den neuen Job soll sich schliesslich richtig gut anfühlen – ohne Zweifel und ohne Vorbehalte. Legt sich allerdings Dein Gefühl trotz Nachhaken nicht, dann lass es besser bleiben. Denn da wo sich Menschen mit angezogener Handbremse in neue Situationen begeben, können sie in der Regel nicht zum Fliegen kommen.