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Die 10 Gebote des CV-Schreibens

Wer schon einmal einen Lebenslauf geschrieben hat, weiss: Es gibt unzählige Meinungen dazu.

Der CV soll auffallen – aber nicht zu sehr.
Er soll vollständig sein – aber bitte nicht zu lang.
Er soll kreativ sein – aber gleichzeitig professionell.

Kein Wunder, dass viele Bewerbende irgendwann den Überblick verlieren. Nach tausenden gelesenen Lebensläufen und ebenso vielen Rückmeldungen aus der Praxis haben wir deshalb beschlossen, das Ganze einmal zu vereinfachen. Nicht als Regelwerk, sondern als Orientierung, damit unnötige Stolperfallen vermieden werden können. 

1. Du sollst die Sprache des Stelleninserats sprechen

So banal – und doch nicht selbstverständlich. Übermittle Deinen CV in der Sprache, in der die Stelle ausgeschrieben ist. Die Hintergründe dazu findest Du hier.

2. Du sollst Deinen CV technisch lesbar machen

Lieber auf Nummer sicher gehen: Erstelle Deinen Lebenslauf in einem klassischen Textprogramm (z. B. Word) und exportiere ihn als PDF. Fancy Online-Tools sehen gut aus – funktionieren aber nicht immer zuverlässig. Die Hintergründe dazu findest Du hier.

3. Du sollst Inhalt über Design stellen

Design erhält oft zu viel Aufmerksamkeit. Ein CV soll informieren, nicht unterhalten (ausser Du bewirbst Dich als Designer). Die Hintergründe dazu liest Du hier.

4. Du sollst klar strukturieren

Und wenn der Inhalt stimmt, geht es an die Darstellung. Dein CV ist kein Roman. Fliesstext ist ungeeignet. Arbeite mit kurzen Sätzen, Bullet Points und klar definierten Abschnitten. So kann Dein Leser Deine Erfahrungen schnell erfassen und einordnen.

5. Du sollst effizient informieren

Ein guter Richtwert liegt bei zwei bis drei Seiten. Je mehr Berufs- und Lebenserfahrung Du hast, desto länger darf er natürlich sein. Aber: Wenn Du mit 25 bereits vier Seiten füllst, finden wir vermutlich noch einiges an Konsolidierungspotenzial 😉. Wie Du das elegant hinkriegst? Siehe Gebot 8.

6. Du sollst Deine Angaben belegen

Was Du schreibst, solltest Du auch belegen können. Arbeitszeugnisse, Diplome und Zertifikate machen Deinen CV überprüfbar – und schaffen Vertrauen. Warum Vollständigkeit wichtig ist, liest Du hier. Wie Du das sauber umsetzt, liest Du hier.

7. Du sollst Kontext liefern

Ein Jobtitel allein sagt wenig aus. Ob Du im KMU oder im Grosskonzern gearbeitet hast, macht einen Unterschied. Wie Dein Team organisiert war, ebenso. Warum Kontext entscheidend ist, liest Du hier.

8. Du sollst Prioritäten setzen

Nicht alles in Deinem CV ist gleich wichtig. Dein Leser soll die relevanten Informationen sofort erkennen – ohne von Nebensächlichem abgelenkt zu werden. Lenke den Fokus bewusst. Wie das geht, liest Du hier.

9. Du sollst keine Angriffsfläche bieten

Eigentlich wissen wir es alle – und trotzdem sehen wir es immer wieder. Tippfehler. Selfies als Bewerbungsfoto. Und dann solche Reaktionen:

Solche Aussagen hören wir regelmässig. Details zählen. Im unschönsten Fall gegen Dich. Mehr Hintergründe zum Thema findest Du hier.

10. Du sollst integer bleiben

Lügen haben kurze Beine. Wer im CV beschönigt oder flunkert, fliegt meist spätestens im Gespräch – oder im Job – auf. Und das wird unangenehm. Du bist gut, so wie Du bist. Am richtigen Ort wird das auch erkannt.

Zum Schluss: CV-Schreiben ist hohe Kunst

Die richtige Balance zwischen Informationsgehalt und Übersicht zu finden, ist ein echter Balanceakt. Und ehrlich gesagt: Als Aussenstehender fällt das oft leichter als für sich selbst. Ein guter CV entsteht nicht zufällig. Er ist das Resultat von Klarheit, Priorisierung – und der Fähigkeit, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Wir unterstützen Dich bei Bedarf gerne dabei. Schliesslich haben wir in den letzten Jahren tausende CVs gelesen – und ebenso viele Rückmeldungen unserer Rekrutierungspartner dazu erhalten. Melde Dich per Button unten. Wir sind da für Dich!

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